Ameland 2017

7. – 11. Juni 2017

Im Herbst 2016 entdeckten wir auf der Seite des VVV Ameland durch Zufall die Veranstaltung „Rondje Ameland“. Diese gibt es bereits seit rund 20 Jahren. Wanderbegeisterte finden sich an einem Tag im Jahr zusammen um die Insel zu Fuß zu erkunden. Bislang gab es nur eine Route von rund 50km. Seit diesem Jahr gibt es eine auch eine Route über 25km.
Wir waren uns einig – irgendwann laufen wir da mal mit.

Gesagt, getan. Im Mai 2017 meldeten wir uns kurz vor Meldeschluss für das 21. Rondje an – für die 50km Runde.

So ganz sicher waren wir uns nicht. Die Reise nach Ameland stand mehrmals auf der Kippe; der T5 und all der Ärger drum rum haben ein großes Loch in der Reisekasse hinterlassen. Zudem kam in uns allen das Gefühl hoch, dass wir uns mit den 50km doch ganz schön übernommen haben. Ursprünglich wollten wir fürs Rondje trainieren. Ständig kam was dazwischen und so blieb das Training immer wieder auf der Strecke.

Da wir uns auch eine Woche vorher nicht sicher waren, wann und ob wir überhaupt auf der Insel ankommen würden, meldete ich uns kurzfristig doch noch für die 25km Route um. So hatten wir die Möglichkeit auch noch am Samstagmorgen mit der ersten Fähre überzusetzen und dennoch starten zu können.

Letztendlich buchte ich aber kurz vor Knapp doch noch einen Caravan in Buren.

Anreise 

Am Mittwoch, den 07. Juni war es soweit. Um 7:30 Uhr setzten Kasi und ich uns in den Bulli und machten uns langsam auf den Weg. Zuerst brachten wir die Hunde zu Kasis Eltern; die Dackel mussten dieses Mal zu Hause bleiben.
Nach einem Schlenker über Hildesheim, um Laura abzuholen, ging es dann richtig los und auf die Autobahn in Richtung Bremen. Gegen 11:30 Uhr kamen wir am Rastplatz Poort van Groningen an und da wir noch etwas Zeit hatten, machten wir eine ausgedehnte Pause. Wir alle tranken Ijsthee und aßen ein Toasti Ham Kaas. Dann ging es weiter nach Holwerd.

Wir hatten einen Platz auf der Fähre um 14:30 Uhr reserviert und waren eine gute viertel Stunde vor Abfahrt am Anleger. Wir durften als einige der ersten Passagiere an Bord fahren und so hatte der Bulli auf seiner ersten Überfahrt einen Platz ganz vorne.

Die Fährfahrt dauerte rund 45 Minuten und als wir wieder festen Boden unter den Rädern hatten fuhren wir direkt nach Buren in den Vakantiepark Klein Vaarwater.

Dort wurden wir sehr freundlich begrüßt und uns wurde der Schlüssel zum „Caravan T35“ überreicht.

T35

Der Caravan überraschte uns ganz und gar. Zwar kannten wir die Beschreibung und einige Fotos, aber in echt war er viel schöner und geräumiger als gedacht.
Er bietet  zwei Schlafzimmer; eins mit Doppelbett und ein kleines mit Doppel-Hochbett, jeweils mit großen Einbauschränken, ein kleines aber zweckmäßiges Badezimmer mit großer Dusche, eine große, gut bestückte Küchenzeile mit Kühlschrank, Gasherd, Spüle und Mikrowellenofen, einen Essbereich und einen Wohnbereich mit zwei Sofas, einem Tisch, zwei Regalen mit Infomaterialien und Gesellschaftsspielen, einem Fernseher und einer HiFi-Anlage.
Zum Caravan gehört außerdem eine große Terrasse und ein Schuppen mit Gartenmöbeln.
Einziger Nachteil: Im Vakantiepark Klein Vaarwater sind keine Hunde erlaubt.

Nachdem wir uns eingerichtet und etwas gegessen hatten, machten wir uns auf dem Weg zum Strand. Der Weg führte durch die Dünen und den Wald.
Der regnerische Tag endete mit einem wunderbaren Bonbonfarbenen Sonnenuntergang.

Auch Donnerstag und Freitag begannen regnerisch. Mittags klarte der Himmel aber auf und wir unternahmen zwei kleine Touren über die Insel.

Am Donnerstag fuhren wir erst nach Nes um ein wenig durch den Ort zu schlendern. Danach fuhren über Umwege nach Hollum, wo wir an den Strand gingen.

Freitag Mittag gingen wir in Buren an den Strand. Auf Grund des Wetters war es Menschenleer. Wir fanden unglaublich viele Seeigel und Schwertmuscheln.
Am Nachmittag wurde das Wetter immer besser und wir fuhren nach Kooiplaats und wanderten in Richtung Kooikersdunen.
Von dort hat man einen wunderbaren Blick über das Wattenmeer und bei gutem Wetter sieht man das Festland.

Am Samstag fand das 21. Rondje Ameland statt.
Wie es uns dabei ergangen ist, könnt ihr hier nachlesen: [Klick mich]

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2 Kommentare

  1. Paul 25. Oktober 2017

    Schöner Beitrag von meiner Lieblings Insel auf dieser Erde. Nur im Vakantiepark Kleinvaarwater sind schon Hunde Erlaubt. Nur nicht in jeder Unterkunft. Wir sind mit unseren Hund immer in den Riant Bungalows und dort sind Hunde Erlaubt, auch in den Villen sind Hunde Erlaubt. Nur halt im Schakel, Caravens, Wellness Bauernhöfe nicht und der neuen Woodlodge glaube ich auch nicht. Nur damit das hier keiner liest der Urlaub mit Hund machen möchte und durch den Kommentar „im Vakantiepark Kleinvaarwater sind keine Hunde erlaubt“ somit Kleinvaarwater sofort ausschließt. Es ist dort sehr schön und man sollte dort um bedingt mal Urlaub machen, es lohnt sich. 🙂

    • Mary 3. August 2019 — Autor der Seiten

      Hallo Paul!
      Besser spät, als nie antworte ich Dir hier nun auch endlich…

      Das in Kleinvaarwater Hunde erlaubt sind, war mir tatsächlich nicht bekannt.
      Wir haben damals bei unserer Suche ausschließlich Unterkünfte ohne Haustierhaltung gefunden und überall im Park standen Schilder mit einem durchgestrichenen Hund.
      Aber gut zu wissen, dass man auch im Ferienpark mit Hund eine Unterkunft finden könnte, wenn man wollte.

      In diesem Jahr sind wir wieder im Dünengebiet. Dort ist das mitbringen von Haustieren ja meist unproblematisch.

      Viele Grüße, Mary

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