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Regensteinmühle und Sandsteinhöhlen bei Blankenburg (HWN 81/82)

18. Juli 2020

Seit einer guten Woche sind wir Besitzer eines „Harzer Wanderpasses“ der Harzer Wandernadel. Unser Ziel ist es natürlich alle 222 Stempel zu sammeln und Harzer Wanderkaiser zu werden.

Für alle die nicht wissen, worum es geht: Bitte hier klicken

Die erste Stempelwanderung lies natürlich nicht lange auf sich warten. So beschlossen wir recht spontan nach Blankenburg zu fahren und der Burgruine Regenstein, den Sandhöhlen im Heer und der Regensteinmühle einen Besuch abzustatten und bei einer entspannten, kleinen Wanderung direkt 3 Stempel zu sammeln.

Nachdem wir uns auf der Hinfahrt erstmal ein wenig verfranzt haben, kamen wir gegen 10.30 Uhr in Blankenburg an. Je weiter wir in die Richtung unseren angepeilten Parkplatzes fuhren, desto voller wurde es. Überall standen Autos, kreuz und quer, auf Grünsteifen, Feldwegen, usw.
Auch Menschenmassen schoben sich den kleinen Berg hinauf. Scheinbar hatten wir etwas nicht mitbekommen oder der Harz war neuerdings überlaufener als bisher.

Wir bahnten uns mit dem Bulli mit Müh und Not den Weg über einen schmalen Weg und fuhren einen Parkplatz direkt an der B81 an. Dort angekommen stellten wir fest, dass ausgerechnet an diesem Wochenende ein Mittelalter Spektakel auf der Burgruine Regenstein stattfand. Normalerweise wären wir direkt dabei gewesen, aber auf Grund der anhaltenden Corona-Pandemie wollten wir uns die Menschenmassen doch ersparen.

Direkt neben dem Parkplatz führte ein kleiner Trampelpfad in den Wald. Wir folgten ihm und bereits nach wenigen Minuten konnte man die Straße nicht mehr hören. Unser erstes Ziel war die Regensteinmühle.
Wir wanderten über den weichen Waldboden und entdeckten hier und da bereits die ersten großen Sandsteinklippen und einige kleine Höhlen. Nach einigem auf und ab endete unser Weg an einer kleinen Treppe, die direkt zur Mühle führte.
Dort war einiges los. Viele Senioren, die gerade ihr Frühstück auspackten und Familien mit kleinen Kindern, die auf den großen Felsen kletterten.
Wir beschlossen nur zu stempeln und dann langsam weiter zu gehen.

Gesagt getan. Stempel Nr. 82 landete als erstes in unseren Pässen.

Unser Weg führte uns weiter auf das Steinplateau oberhalb der Mühle und von dort über gewundene Natur- und Schotterwege. Dort gingen wir an sich ganz für uns allein und trafen nur hin und wieder andere Wanderer.
Nach einigen Kilometern stießen wir auf die alte Heerstraße Richtung Sandsteinhöhlen. Dort war wieder deutlich mehr los.

Als wir an den Höhlen ankamen beschlossen wir, erst einmal eine kurze Pause zu machen und setzten uns unter ein paar Bäume.
Leider konnte man reihenweise Menschen beobachten, wie sie die Sandsteine als Rutschen benutzten oder ihre Namen einrizten.
Nach etwa 30 Minuten ging es für uns weiter. Wir schlenderten über den Kamm oberhalb der Höhlen und stempelten Nr. 81 in unsere Wanderpässe.

Anschließend ging es für uns über die Alte Heerstraße zurück.
Hier und da machten wir einige Abstecher zu den kleinen Sandsteinhöhlen.
An denen sollte man definitiv nicht vorbei gehen!
Ich persönlich finde die kleinen Höhlen viel schöner und eindrucksvoller als die Großen.

Wir folgten dem Weg immer weiter und stießen letztendlich wieder auf den Parkplatz.
Von dort hatte man übrigens eine wahnsinns Aussicht über die Blankenburger Sonnenblumenfelder. Auch etwas, was man mal gesehen haben sollte. 🙂

Wir freuen uns schon auf unsere nächste Wanderung auf der Jagd nach ein paar Stempeln.

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